GUTE KITA im Blick

Mit dem Monitoring zum GUTE KITA GESETZ wird die Weiterentwicklung der Qualität und die Verbesserung der Teilhabe in Deutschland über mehrere Jahre beobachtet. Das Monitoring soll die Gesamtsituation in der Kindertagesbetreuung und Veränderungen im Zeitverlauf sowohl deutschlandweit als auch in den Ländern untersuchen. Das Monitoring erfasst zum einen die bundesweite Entwicklung – und geht zum anderen auch vertiefend auf die Schwerpunkte der einzelnen Länder im GUTE KITA GESETZ ein.

Wie wird das untersucht?

Um die KiTa-Systeme der Länder miteinander zu vergleichen, werden einheitliche, aussagekräftige Kennzahlen („Indikatoren“) herangezogen. Sie stammen unter anderem aus der amtlichen Statistik. Außerdem werden Informationen durch repräsentative Befragungen von Jugendämtern, freien Trägern, Fach- und Leitungskräften in Kitas, Kindertagespflegepersonen sowie Eltern und Kindern gewonnen.

Ein Forscherteam des Deutschen Jugendinstituts und der Technischen Universität Dortmund stellt sicher, dass das Monitoring nach wissenschaftlichen Standards erfolgt. Zusätzlich wurde ein Expertengremium zum Monitoring einberufen, dem unter anderem Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Fachpraxis angehören.

Was das bringt

Mit dem Monitoring sorgt der Bund für Transparenz. Denn es zeigt auf, welche Entwicklungen in der KiTa-Landschaft stattfinden und wo sich die Länder unterscheiden. Es trägt außerdem dazu bei, dass bessere Messinstrumente etabliert werden. Damit schafft das Monitoring eine gute Grundlage für politische Entscheidungen: Die Frage, wo und wie künftig in Qualität und Teilhabe in der Kindertagesbetreuung investiert werden soll, lässt sich anhand der Ergebnisse leichter beantworten.

Die Ergebnisse des Monitorings werden in jährlichen Berichten dargestellt – der erste erscheint Ende 2020. In diese Veröffentlichungen fließen auch die Fortschrittsberichte der Länder ein. Die Ergebnisse des Monitorings werden ebenfalls hier auf dem GUTE KITA PORTAL zur Verfügung gestellt.